HRO: Münkler-Watch: Pressemitteilung Kritische Uni Rostock

Die Kritische Uni Rostock kommentiert aktuell auf ihrem Blog die aktuellen Geschehnisse in Berlin um den Professor Herfried Münkler. Dieser geriet durch den Münkler-Watch in die Kritik seiner eigenen Studierenden. Neben der sich abzeichnenden Kontinuität kritischer Studierender, rückt die Kritische Uni die groteske Verteidigungsstrategie Münklers in den Vordergrund.
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Münkler Watch – Watch. Extremismus der Mitte in Berlin und die Reaktionen

Kritik an rechten Dozent*innen hat Konjunktur. Nach medial erfolgreichen Flyeraktionen gegen den Pegidaversteher Patzelt in Dresden hat nun auch in Berlin eine Gruppe kritscher Student*innen an der Berliner Humboldt-Universität ihre Arbeit aufgenommen. Im Zentrum ihrer Aktivität steht eine spannende neue Aktionsform: Der Münkler – Watch.
Die Student*innen besuchen brav die Vorlesung und berichten anonym auf ihrem Blog, was das politische Schwergewicht Herfried Münkler alles abfällig über Frauen und Wissensformen, die nicht aus Europa stammen, erzählt.
Der Erfolg gibt der Gruppe recht, der Spiegel und das Neues Deutschland berichteten, der Prof spuckt Gift und Galle.
In der aktuellen Berichterstattungen finden auch immer wieder die Parallelen zu den Geschehnissen in Rostock, um die Kritische Uni Rostock, und der hiesige Extremismus der Mitte Erwähnung. Eine gute Gelegenheit, um auch hier wieder zu beobachten und sich an den aufbrechenden Ideologien zu reiben.
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Der Heuler, weibliche Arrangements mit patriarchalen Verhältnissen und koloniale Begehren im Namen der Frau*

Beim Genuss des zuletzt erschienenen Rostocker Studimagazins Heuler blieb so manch einer die Spucke weg. Gleich drei Artikel räumen auf mit “Genderismus” und dem Mythos „Burka“ – naja: eigentlich Niqab, aber das ist zu kompliziert und klingt auch nicht so schön gruselig.

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Re!Aktion reaktionaire Ein zweiter Blick in die Rostocker Verbindungsszene und deren Privilegiertensystem

Was haben Peter Raumsauer, Joseph Ratzinger und Hartmut Mehdorn gemeinsam? Sie alle waren in einer Studentenverbindung. Das wirft die Frage auf, inwiefern Burschenschaften & co. immernoch erfolgversprechend sind, was hier jedoch im >Konkreten< betrachtet werden soll - mit der Uni Rostock im Fokus. In diesem zweiten Teil sollen erneut einige lokale Studentenverbindungen, ihre Attraktivität für gewisses Klientel und was das eigentlich mit der Uni zu tun hat, näher beleuchtet werden.
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Ist Patzelt Pegida-Erklärer oder – Versteher?

Nach dem Hinweis auf das Verteilen von Flugblättern an der TU Dresden und einer Stellungnahme der Kritischen Uni Rostock, wollen wir euch das Presseecho nicht vorenthalten.
Erschienen auf: http://www.heise.de/tp/news/Ist-Patzelt-Pegida-Erklaerer-oder-versteher-2542334.html
von Peter Nowak
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HRO: Kritische Uni Rostock bezieht Stellung zu Flugblattaktion in Dresden

Eine Gruppe von kritischen Studierenden der TU Dresden ist vergangene Woche mit einem Flugblatt in Erscheinung getreten. Darin kritisieren sie die Stellungnahme von Prof. Patzelt zu Pegida. Das hatte zur Folge, dass sich Dozierende mit ihnen solidarisierten. Damit unterscheidet sich der Umgang mit Kritik an der TU Dresden grundlegend von dem in Rostock. Denn hier werden Studierende für ähnliche Kritik kriminalisiert.
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Flugblattaktion ohne Repression – wo gibt’s denn so was?

Vergangene Woche verteilten kritische Student*innen Flugblätter an der TU- Dresden. Ziel war es, die kruden Thesen ihres Politikprofessors Werner Patzelt über die Pegida-Demonstrationen kritisch zu begleiten und öffentlichkeitswirksam Stellung zu beziehen.
Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten: Bereits am nächsten Tag gibt es eine Solidaritätsbekundung ausgerechnet aus dem Institut, an welchem auch Patzelts Lehrstuhl angegliedert ist. Die Kritische Uni Rostock ist entzückt über solch couragierte Student*innen und entsetzt über das Handeln des Institutes.
Eine Solidaritätsbekundung? Kein Ausschweigen, Distanzieren, Anzeigen, Verleumden, sich auf vermeintliche Regeln des Diskurses Berufen, um den eigenen Hintern schön im Trockenen zu behalten – wo kommen wir denn da hin?
Spaß bei Seite: Die Geschehnisse in Dresden werfen einige Gemeinsamkeiten, aber auch frappierende Unterschiede zu denen an der Uni Rostock auf, die im Folgenden gemeinsam mit der Causa ‚TU Dresden‘ benannt und analysiert werden sollen.

Die Pressemitteilung der Studierenden inklusive Flugblatt Link: https://www.addn.me/freiraeume/tu-studierende-mit-kritik-an-patzelt/
Die Stellungnahme der Universitätsangestellten: http://www.theorieblog.de/index.php/2015/01/pegida-pegida-kritik-und-die-dresdener-politikwissenschaft/

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Per Konjunktiv in den VS-Bericht

Neben der NNN berichtet nun auch das ND über die Erwähnung und Hintergründe der Kritischen Uni im Verfassungschutzbericht.
Hier der Volltext:

Die »Kritische Uni« Rostock im Geheimdienst-Visier

»Extremismus der Mitte? Rostocker Profs und der rechte Rand«, lautet der Titel eines Flugblattes, auf dem die Initiative »Kritische Uni« einige Dozenten und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Rostock kritisch unter die Lupe nimmt. Dort wird einem Professor für Alte Geschichte vorgeworfen, in seinen Vorlesungen das Bild eines Kampfes der Kulturen zu zeichnen, bei dem sich östliche Barbaren und westliche Zivilisationen gegenüber stehen. Auch Mitgliedschaften in Burschenschaften oder die Publikationen bei Zeitungen am rechten Rand werden in der Flugschrift aufgeführt. Alle Behauptungen wurden mit Quellen belegt und keiner der aufgegeführten Personen ging juristisch gegen die Schrift vor. Dennoch wird ihr und der verantwortlichen Gruppen ein Absatz im Verfassungsschutzbericht von Mecklenburg-Vorpommern gewidmet.

»Ein dem Anschein nach linksextremistischer Hintergrund dürfte auch einer Outing-Aktion an der Rostocker Universität im Jahre 2013 zugrundeliegen, in deren Rahmen Dozenten des Historischen Instituts der Universität wegen ›Verbindungen ins rechte Milieu‹ bezichtigt wurden«, heißt es im Verfassungsschutzbericht. (mehr…)

HRO: Kritische Uni – Thema in Landespolitik

Die Norddeutsche Neueste Nachrichten haben der Kritischen Uni am 06.01.2015 die Seite 10 ihres Blattes gewidmet. Damit findet die Gruppe erstmalig seit ihrer ersten Aktion vor 1 1/2 Jahren im NNN Erwähnung. Der Artikel entfachte eine neuerliche Debatte über den Umgang mit kritischen Studierenden. Diese zieht mittlerweile Kreise bis auf Landesebene, wo sich die hochschulpolitischen Sprecher*innen der Parteien zu Wort melden.

NNN-Artikel 06.01.2015: http://www.nnn.de/mv-uebersicht/verfassungsschutz-befasst-sich-mit-anonymer-uni-gruppe-id8606146.html
NNN-Artikel 07.01.2015: http://www.nnn.de/mv-uebersicht/verfassungsschutz-sorgt-fuer-diskussionen-id8615471.html

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Willkommen im Diskurs

Wir haben es geschafft- wir sind Seite 10!
Naja, eigentlich ist Martin Warning, fleißigst am Arbeiten im AStA Büro, Seite 10 in der Norddeutsche Neueste Nachrichten vom 06.01.2015. Dürfte dieses „investigative“ Blatt doch nur Ehrendoktortitel vergeben…
Wir sind nicht nur Seite 10 im NNN oder Seite 94 im aktuellen Verfassungsschutzbericht, nein, wir sind auf der landespolitischen Bühne angekommen. Menschen aller größeren Parteien und die FDP äußern sich. Wir sind ganz bei Dr. Hikmat Al-Sabty: Der Verfassungsschutz hat nichts an der Universität zu suchen. Falls dieser Schulterschluss mit Die Linke nicht reicht, um es auch in den nächsten Verfassungsschutzbericht zu schaffen, vielleicht ergänzend: Der Verfassungsschutz hat seine Existenzberechtigung spätestens seit dem NSU gänzlich obsolet gemacht.
Aber ernsthaft, um das Niveau des aktuellen „Diskurses“ vielleicht doch noch zu steigern. Mit Spannung wurde der NNN-Artikel von uns erwartet, da es im Vorfeld einen kurzen E-Mail Kontakt mit der Journalistin gab, in der sie von uns Informationen zu unseren Vorwürfen geliefert bekommen hatte. Leider werden im Ergebnis unsere Sätze ausschnittsweise zitiert, um den Inhalt zu verschandeln und somit werden im Artikel aus offenkundig rechten, „angeblich“ rechte Tendenzen. Auffällig ist auch, dass alle Geschlechtsspezifika in männliche verwandelt wurden. Wieweit das mit den patriarchalen Strukturen der Zeitung in Verbindung steht, bleibt offen. (mehr…)