Völkische Popkultur – Identitäre Bewegung an der Uni Rostock Teil I

Unter der Überschrift „Grenzen hoch und Schotten Dicht” hetzt in letzter Zeit die neurechte “Identitäre Bewegung” in Rostock gegen Geflüchtete und andere Menschen, die nicht in ihr ethnopluralistisches Weltbild passen. Ihre menschenverachtende Ideologie versucht sie dabei mit modernen Aktionsformen unter die Leute zu bringen.
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Da-sein oder nicht-da-sein – ist das hier die Frage?

In der aktuellen Ausgabe des Studierendenmagazins Heuler der Uni Rostock findet sich unter anderem ein Artikel der Kritischen Uni zur Diskussion der Anwesenheitspflicht, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
Darin wundert sich Leon_a Schmidt, Pressesprecher*in der Kritischen Uni, über verkürzte Heilsversprechen und naive Vorannahmen zu studentischen Lebensverhältnissen
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Neue*r Pressesprecher*in

Mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass unser*e Pressesprecher*in Frank*a Schmidt sich in Zukunft anderen Aufgaben widmen wird. Wir wünschen Frank*a auf dem weiteren Weg nur das Beste. Ab sofort wird Leon*a Schmidt das Amt der Pressesprecher*in der Kritischen Uni Rostock übernehmen. (mehr…)

Die Uni sagt Hallo – Das inszenierte Spektakel und die Schattenseiten des Studierens

Willkommen an der Uni Rostock, liebe Landflüchtige, Exilberliner*innen und Hiergebliebene. Die Uni zeigt sich auf dem Campus-Tag von ihrer besten Seite: Massig Werbegeschenke, ein paar Workshops und Hilfe beim Stundenplan gibt es ebenso, wie ein Grußwort des Rektors. Dieses lobt selbstverständlich die Vielfalt, Offenheit und Toleranz der altehrwürdigen Universität in den höchsten Tönen. Hochschulgruppen und andere Initiativen nutzen die hier gebotene Fläche, um zu präsentieren, wie man neben dem Studieren auch noch die Umwelt retten oder sich schon bald die nötigen Sporen in der Studierendenpolitik verdienen kann.
Um nicht selbst dem Modus puren Ehrenamtsmanagements und Imagepflege zu verfallen, haben wir die letzten Jahre unter anderem dafür genutzt, ein bisschen hinter die schöne Fassade zu gucken und die dort gefundenen Zustände zu veröffentlichen. Wir finden, dass auch und gerade Erstis Zugang zu solchen Informationen haben sollten, um einen realistischen Überblick zu bekommen, wo sie eigentlich gelandet sind.
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Bio-Deutsche zwischen Kant und KZ-Aufsehern

Auch die Burschenschaft Redaria Allemannia Rostock trägt ihren Teil zur Rassismus-Krise (meist als Flüchtlingskrise bezeichnet) in Deutschland bei. Sie schmieren aber keine Stullen für Geflüchtete in Rostock und bereiten keine Notunterkünfte vor. Die Burschen sind primär besorgt – und wie so oft um die Janusfratze ihrer Volksgenossen. (mehr…)

Kritische Kritik Kritik Sieben: Holt euch ne Katze!

Ein Szenario:

Da sitzt Mann Mitte 20, korporiert (ergo: Zugang zu Alkohol), mit Internetzugang „auf Haus“, liest kritischeunihro.blogsport.de und fühlt sich aus irgendeinem Grund sehr angesprochen. Mögliche Ursache: „Gefrustete untervögelte Weiber“ haben einen Artikel über den altehrwürdigsten unserer Alumni und gleichzeitig den ältesten Alten Herrn verbrochen. (mehr…)

Glückwunsch. Sie sind sehr alt, Kamerad.

Der Rektor Wolfgang Schareck unterschreibt so manchen Wisch. In diesem Fall geht es um das 85. Doktorjubiläum des 109-jährigen Alumnus Dr. Hans Joachim Polthier. Dieser schrieb sich 1928 für das Jurastudium in Rostock ein, wo er 1930 promovierte. Davor studierte er in Freiburg, wurde 1925 Teil der Aktivitas des dortigen Corps Suevia und schloss dort lebenslange Freundschaften mit Faschisten – zu denen er bis heute steht.
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HRO: UniSpiegel-Kommentar von Kritische Uni Rostock

Das Münkler-Watch Blog hat in den letzten Monaten für Furore gesorgt. Nun berichtet der UniSpiegel in einem Leitartikel resümierend über bloggende Studierende. Die Kritische Uni Rostock nutzt die Gelegenheit, um auf ihrem Blog den Artikel zu kommentieren. Dabei entlarven sie ein weiteres Mal den bürgerlichen Extremismus der Professoren .
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Verfolgte Unschuld

Das Leben eines Uni-Professors ist auch nicht mehr, was es einmal war: fanatische Student*innen, die sich als “Gesinnungspolizei” aufspielen und das in der eigenen Vorlesung. Das kann schon mal zu Bandscheibenvorfällen führen, weiß der Uni-Spiegel zu berichten. Dessen neue Ausgabe zeigt die Leidensgeschichte 3er Professoren, die die Welt nicht mehr verstehen. Verfolgt von “Irren”, die ihre Karrieren zerstören wollen. Wie konnte es soweit kommen?
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Warum Kritische Uni?

Wir sind Studentinnen, Studenten und Alumni der Uni Rostock, die ob in der Vorlesung, im Gremium, generell im Raum Uni einmal zu häufig gegen Wände gelaufen sind. Diese Ohnmachtserfahrung wollten wir überwinden und suchten eine Plattform für Kritik, die sich nicht über Zuständigkeiten und Mandate definiert, in der Seilschaften keine Rolle spielen, niemand Karriere machen kann. In der die Grenzen des studentisch Machbaren nicht erdrückend eng sind. Gleichzeitig wollten wir Dinge sagbar machen, die uns bei schrankenweisenden Uniwichtigmenschen zukunftsentscheidende Sympathiepunkte kosten würden – konkret die Angst trotz fachlicher Kompetenz durch die Prüfung zu rasseln. (mehr…)