Philosophische Fakultät

Münkler Watch – Watch. Extremismus der Mitte in Berlin und die Reaktionen

Kritik an rechten Dozent*innen hat Konjunktur. Nach medial erfolgreichen Flyeraktionen gegen den Pegidaversteher Patzelt in Dresden hat nun auch in Berlin eine Gruppe kritscher Student*innen an der Berliner Humboldt-Universität ihre Arbeit aufgenommen. Im Zentrum ihrer Aktivität steht eine spannende neue Aktionsform: Der Münkler – Watch.
Die Student*innen besuchen brav die Vorlesung und berichten anonym auf ihrem Blog, was das politische Schwergewicht Herfried Münkler alles abfällig über Frauen und Wissensformen, die nicht aus Europa stammen, erzählt.
Der Erfolg gibt der Gruppe recht, der Spiegel und das Neues Deutschland berichteten, der Prof spuckt Gift und Galle.
In der aktuellen Berichterstattungen finden auch immer wieder die Parallelen zu den Geschehnissen in Rostock, um die Kritische Uni Rostock, und der hiesige Extremismus der Mitte Erwähnung. Eine gute Gelegenheit, um auch hier wieder zu beobachten und sich an den aufbrechenden Ideologien zu reiben.
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HRO: Kritische Uni – Thema in Landespolitik

Die Norddeutsche Neueste Nachrichten haben der Kritischen Uni am 06.01.2015 die Seite 10 ihres Blattes gewidmet. Damit findet die Gruppe erstmalig seit ihrer ersten Aktion vor 1 1/2 Jahren im NNN Erwähnung. Der Artikel entfachte eine neuerliche Debatte über den Umgang mit kritischen Studierenden. Diese zieht mittlerweile Kreise bis auf Landesebene, wo sich die hochschulpolitischen Sprecher*innen der Parteien zu Wort melden.

NNN-Artikel 06.01.2015: http://www.nnn.de/mv-uebersicht/verfassungsschutz-befasst-sich-mit-anonymer-uni-gruppe-id8606146.html
NNN-Artikel 07.01.2015: http://www.nnn.de/mv-uebersicht/verfassungsschutz-sorgt-fuer-diskussionen-id8615471.html

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Theatergruppe veralbert Wensierski und Mackenthun

Wie wir per E-Mail erfahren haben, mussten es sich Dekan von Wensierski und Prodekanin Mackenthun gestern bei einer Lesung von Snowden-Briefen gefallen lassen, sich mit einer Theater-Inszenierung veralbern zu lassen. Ein „Theater-Kommando Nebelkerze“ hatte sich als „anthropromorphe Personalisierung der Überwachung“ verkleidet und verlieh den beiden den Titel „Überwachungs-Nebelkerze 2014″. Damit wollte die Gruppe die Verdienste der beiden um die Vernebelung der alltäglichen Überwachung an der Uni Rostock mit einem Ehrenpreis würdigen. Die beiden hätten einen fetten PR-Gag mit dem Medienspektakel um die Ehrendoktorwürde für Snowden angezettelt, schwiegen aber konsequent zu den Problemen vor ihrer Bürotür.

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Kommentar zum Statement von Frau Mackentum zur BND-Connection

Angesichts der Berichterstattung in der Taz sah sich Frau Prof. Dr. Mackenthun, Mit-Initiatorin des „Dr. für Snowden“-PR-Gags offensichtlich zu einem Minimalmal-Statement genötigt. In einem Leserbrief vom 20.8.2014 stört sie sich vor allem an der Bezeichnung „PR-Gag“ für ihren PR-Gag. Daneben rechtfertigt sie vor allem langatmig die angestrebte Verleiung der Ehrendoktorwürde. Gegen Ende gibt die selbsternannte Kämpferin gegen Massenüberwachung und Geheimdienste dann aber doch noch eine maximal weichgespülte Stellungnahme zu den Kooperationen zwischen BND, Grawis und Uni Rostock ab.

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Nach taz-Artikel: Prof. Mackenthum schreibt LeserInnenbrief

Nach der taz-Berichterstattung über die Verbindungen der Uni Rostock zur Überwachungssoftware „Textrapic“ des BND nimmt Frau Prof. Dr. Mackenthun maximalmöglichst weichgespült Stellung zur Angelegenheit. Frau Mackenthun ist Mitglied im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät und MitunterzeichnerIn des Antrags, Edward Snowden die Ehrendoktorwürde zu verleihen. Erwartungsgemäß hat Frau Mackenthum wenig Verständnis dafür, dass ihr Snowden-PR-Gag als „PR-Gag“ bezeichnet wird. Außerdem weist sie die Forderung, sie solle sich angesichts der Snowden-Kampagne auch vor Ort in Rostock gegen Massenüberwachung engagieren, um nicht die politische Glaubwürdigkeit zu verlieren, von sich. Die Geisteswissenschaften seien kein Reperaturbetrieb.
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Wie eine studentische Petition von Rechts vereinnahmt wird

Zur Zeit sammeln Studierende des Historischen Institutes an der Uni Rostock online Unterschriften für die Weiterbeschäftigung eines Corps-Mitgliedes im Wissenschaftsbetrieb. Nun droht das studentische Engagement von rechts vereinnahmt zu werden.
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nnn berichtet zu Textrapic

Die Norddeutsche Neueste Nachrichten berichtete am Montag, den 18.8. zu Textrapic.

http://www.nnn.de/lokales/rostock/software-fuer-die-bundeswehr-id7431216.html

Interessant an dem Artikel ist, wie Stefan Pforte, der GRAWIS-Geschäftsführer, seine Kooperation mit der Bundeswehr klein redet, und dem parlamentarischen Staatsekretär im Bundesministeriums des Inneren unterstellt, die Unwahrheit zu sagen.

taz berichtet zur BND-Connection

Die taz berichtet in ihrer Wochenendausgabe zur BND-Connection der „Snowden-Universität“ Rostock. Besonders interessant an dem Artikel ist, dass Stefan Pforte, der Gründer von GRAWIS, einräumt, dass es mit der Uni Rostock gemeinsam gestellte Förderanträge gäbe.

Und von der Philosophischen Fakultät positioniert sich natürlich bisher niemand zu der delikaten Angelegenheit…

Mehr Infos:
http://www.taz.de/Uni-Rostock-und-Spaehsoftware/!144255/

Trotz Snowden: Uni Rostock kooperiert mit Bundeswehr und BND bei Internet-Überwachung

Im Frühjahr hatte Hans-Jürgen von Wensierski, Dekan der Philosophischen Fakultät der Uni Rostock und treibende Kraft hinter dem Ansinnen, dem Ex-Geheimdienstmitarbeiter und „Whistleblower“ Edward Snowden die Ehrendoktorwürde zu verleihen, in einem Zeitungs-Interview noch davon gesprochen, sich gegen Massenüberwachung auflehnen zu wollen: „Ich will die NSA wahrlich nicht mit der Stasi gleichsetzen, aber ich will meinen Teil dazu beitragen, mich gegen Massenüberwachung aufzulehnen.“ Würde der Dekan solche Sätze ernst meinen, hätte er jetzt eine gute Gelegenheit, für die er nicht einmal weit fahren müsste. Denn ausgerechnet die „Snowden-Universität“ Rostock ist an den aktuellen Internet-Überwachungsplänen der Bundeswehr und des als „Bundesnachrichtendienst“ (BND) verharmlosten Geheimdienst beteiligt.
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Offene E-Mail an die MitgliederInnen des Fakultätsrates der Philosophischen Fakultät der Uni Rostock.

Sehr geehrter Herr Wensierksi, Sehr geehrte Frau Mackenthun, Sehr geehrte Frau Prommer, sehr geehrte Damen und Herren,

falls der von Ihnen inszenierte Wirbel im die mögliche Ehrendoktorwürde für Edward Snowden nicht nur ein billiger PR-Gag sein sollte, und Sie es wider erwarten tatsächlich ernst meinen mit ihrem Engagement gegen Massenüberwachung, ist nun der Moment gekommen, Zweifeln an Ihren lauteren Absichten entgegen zu wirken.
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