Archiv der Kategorie 'Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik'

Die Uni sagt Hallo – Das inszenierte Spektakel und die Schattenseiten des Studierens

Willkommen an der Uni Rostock, liebe Landflüchtige, Exilberliner*innen und Hiergebliebene. Die Uni zeigt sich auf dem Campus-Tag von ihrer besten Seite: Massig Werbegeschenke, ein paar Workshops und Hilfe beim Stundenplan gibt es ebenso, wie ein Grußwort des Rektors. Dieses lobt selbstverständlich die Vielfalt, Offenheit und Toleranz der altehrwürdigen Universität in den höchsten Tönen. Hochschulgruppen und andere Initiativen nutzen die hier gebotene Fläche, um zu präsentieren, wie man neben dem Studieren auch noch die Umwelt retten oder sich schon bald die nötigen Sporen in der Studierendenpolitik verdienen kann.
Um nicht selbst dem Modus puren Ehrenamtsmanagements und Imagepflege zu verfallen, haben wir die letzten Jahre unter anderem dafür genutzt, ein bisschen hinter die schöne Fassade zu gucken und die dort gefundenen Zustände zu veröffentlichen. Wir finden, dass auch und gerade Erstis Zugang zu solchen Informationen haben sollten, um einen realistischen Überblick zu bekommen, wo sie eigentlich gelandet sind.
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Uni Rostock verstößt mal wieder gegen die Zivilklausel

Die Uni Rostock hat sich in ihrer Grundordnung mit einer sogenannten Zivilklausel darauf verzichtet, keine militärischen Forschungsprojekte durchzuführen. Einem NDR-Bericht zufolge verstieß die Universität Rostock in den Jahren 2011-2013 gegen ihre eigene Zivilklausel. An der Fakultät für Maschinentechnik und Schiffsbau sei in diesen Jahren ein Forschungsprojekt zum Aufspüren von Seeminen vom deutschen Militär mit 330.000 Euro unterstützt worden. Laut dem damaligen Pressesprecher der Uni, Ulrich Ben Vetter, sei das kein Problem für die Zivilklausel, da das Projekt ein „humanitäres Vorhaben“ sei.
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