"Extremismus-Theorie"

Kritik der Extremismustheorie – ein neuer Versuch

Von Zeit zu Zeit gucken wir über die älteren Artikel auf unserem Blog und prüfen, ob wir das, was wir so geschrieben haben, immernoch teilen können. So haben wir neulich unseren Text zur Extrsmismustheorie unter die Lupe genommen und finden, dass er einer Überarbeitung bedarf. Wir finden den Begriff “Extremismus” und das Konzept, dass sich dahinter verbirgt, nach wie vor schwierig, würden es mittlerweile aber anders begründen. Das soll in den folgenden Zeilen passieren.

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KKK7: „Über die Unfähigkeit, sich auszudrücken“

Zu unserem letzten Eintrag („Die Geschichte als Kreis“) tauchte ein Kommentar auf, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Er wurde anonym verfasst. Möchte sich da etwa jemand dem demokratischen Diskurs entziehen?
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Die Uni sagt Hallo – Das inszenierte Spektakel und die Schattenseiten des Studierens

Willkommen an der Uni Rostock, liebe Landflüchtige, Exilberliner*innen und Hiergebliebene. Die Uni zeigt sich auf dem Campus-Tag von ihrer besten Seite: Massig Werbegeschenke, ein paar Workshops und Hilfe beim Stundenplan gibt es ebenso, wie ein Grußwort des Rektors. Dieses lobt selbstverständlich die Vielfalt, Offenheit und Toleranz der altehrwürdigen Universität in den höchsten Tönen. Hochschulgruppen und andere Initiativen nutzen die hier gebotene Fläche, um zu präsentieren, wie man neben dem Studieren auch noch die Umwelt retten oder sich schon bald die nötigen Sporen in der Studierendenpolitik verdienen kann.
Um nicht selbst dem Modus puren Ehrenamtsmanagements und Imagepflege zu verfallen, haben wir die letzten Jahre unter anderem dafür genutzt, ein bisschen hinter die schöne Fassade zu gucken und die dort gefundenen Zustände zu veröffentlichen. Wir finden, dass auch und gerade Erstis Zugang zu solchen Informationen haben sollten, um einen realistischen Überblick zu bekommen, wo sie eigentlich gelandet sind.
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Münkler Watch – Watch. Extremismus der Mitte in Berlin und die Reaktionen

Kritik an rechten Dozent*innen hat Konjunktur. Nach medial erfolgreichen Flyeraktionen gegen den Pegidaversteher Patzelt in Dresden hat nun auch in Berlin eine Gruppe kritscher Student*innen an der Berliner Humboldt-Universität ihre Arbeit aufgenommen. Im Zentrum ihrer Aktivität steht eine spannende neue Aktionsform: Der Münkler – Watch.
Die Student*innen besuchen brav die Vorlesung und berichten anonym auf ihrem Blog, was das politische Schwergewicht Herfried Münkler alles abfällig über Frauen und Wissensformen, die nicht aus Europa stammen, erzählt.
Der Erfolg gibt der Gruppe recht, der Spiegel und das Neues Deutschland berichteten, der Prof spuckt Gift und Galle.
In der aktuellen Berichterstattungen finden auch immer wieder die Parallelen zu den Geschehnissen in Rostock, um die Kritische Uni Rostock, und der hiesige Extremismus der Mitte Erwähnung. Eine gute Gelegenheit, um auch hier wieder zu beobachten und sich an den aufbrechenden Ideologien zu reiben.
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Flugblattaktion ohne Repression – wo gibt’s denn so was?

Vergangene Woche verteilten kritische Student*innen Flugblätter an der TU- Dresden. Ziel war es, die kruden Thesen ihres Politikprofessors Werner Patzelt über die Pegida-Demonstrationen kritisch zu begleiten und öffentlichkeitswirksam Stellung zu beziehen.
Die Reaktion lässt nicht lange auf sich warten: Bereits am nächsten Tag gibt es eine Solidaritätsbekundung ausgerechnet aus dem Institut, an welchem auch Patzelts Lehrstuhl angegliedert ist. Die Kritische Uni Rostock ist entzückt über solch couragierte Student*innen und entsetzt über das Handeln des Institutes.
Eine Solidaritätsbekundung? Kein Ausschweigen, Distanzieren, Anzeigen, Verleumden, sich auf vermeintliche Regeln des Diskurses Berufen, um den eigenen Hintern schön im Trockenen zu behalten – wo kommen wir denn da hin?
Spaß bei Seite: Die Geschehnisse in Dresden werfen einige Gemeinsamkeiten, aber auch frappierende Unterschiede zu denen an der Uni Rostock auf, die im Folgenden gemeinsam mit der Causa ‚TU Dresden‘ benannt und analysiert werden sollen.

Die Pressemitteilung der Studierenden inklusive Flugblatt Link: https://www.addn.me/freiraeume/tu-studierende-mit-kritik-an-patzelt/
Die Stellungnahme der Universitätsangestellten: http://www.theorieblog.de/index.php/2015/01/pegida-pegida-kritik-und-die-dresdener-politikwissenschaft/

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Wie eine studentische Petition von Rechts vereinnahmt wird

Zur Zeit sammeln Studierende des Historischen Institutes an der Uni Rostock online Unterschriften für die Weiterbeschäftigung eines Corps-Mitgliedes im Wissenschaftsbetrieb. Nun droht das studentische Engagement von rechts vereinnahmt zu werden.
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Ostseezeitung und Linkspartei berichten über VS-Überwachung

Anlässlich der bekannt gewordenen Überwachung der Rostocker Studierenden-Initiative „Kritische Uni“ berichtete die Ostseezeitung mit einem Artikel im Lokalteil. Und der linke Landtagsabgeordnete Dr. Hekmat Al-Sabty positionierte sich in einer Pressemitteilung.

Mehr Infos:

Artikel in der OZ (leider mit paywall):
http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Verfassungsschutz-Studenten-Gruppe-unter-Beobachtung

Pressemitteilung vom MdL Al Sabty:
http://www.linksfraktionmv.de/nc/presse/pressemeldungen/detail/zurueck/aktuelles-8/artikel/verfassungsschutz-soll-endlich-seiner-aufgabe-nachkommen-statt-studentenorganisationen-zu-bespitzel/

Studentisches Kolloquium anlässlich der Emeritierung Egon Flaigs

Die Pensionierung Prof. Egon Flaigs scheint für einige StudentInnen ein Anlass geworden zu sein, sich kritisch mit dessen Inhalten auseinanderzusetzen. Am Dienstag, den 8.7.2014, veranstaltet eine Gruppe Studierender ein „Gegenkolloquium“ anlässlich der universitären Feierlichkeiten zur Emeritierung Prof. Dr. Egon Flaigs am Ende der Woche.

Zum Ankündigungstext der Gruppe einen Kommentar.
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Vom post-demokratischen Zustand zum Ausnahmezustand?

Am 13.03.2014 findet ab 19.30 Uhr im Cafe Median ein Vortrag mit statt, der sich kritisch mit dem Paragraphen 129 und der Extremismustheorie auseinandersetzt.

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Aktionsauswertung „Extremismus der Mitte“ Teil 2

Im Wintersemester 2013/14 thematisierte in Rostock eine Gruppe namens „Kritische Uni“ öffentlich, dass es an der Uni mehrere Dozierende mit Verbindungen zu rechten Netzwerken und Ideologien gibt. Als Mittel ihrer Wahl nutzen die Studierenden dafür Flugblätter und einen Blog (Link zum Flugblatt mit den Vorwürfen). Die Aktion sorgte für ziemlichen Wirbel in der Stadt. Deshalb möchten wir in drei Teilen die Aktion öffentlich auswerten. Bereits erschienen ist eine chronologische Darstellung der Aktion und der Reaktion in und außerhalb der Universität Rostock. In der Chronologie wurde versucht, das Geschehen darzustellen, zu analysieren und vorsichtig zu interpretieren. Nun wagen wir auch ein die Aktion kritisch beleuchtendes Resümee.
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