Archiv für August 2014

Kann die Kritische Uni Dozierende stürzen?

In einer Online-Petition für die Verlängerung der Anstellung des Geschichts-Didaktikers und Corpsmitgliedes Sven Hartig fabulieren augenscheinlich ebenfalls aus Burschenschaften kommende Unterstützer „Links-faschismus“ und „Hexenjagd“. Für Sie scheint festzustehen, dass Herr Hartig aufgrund von „politischer Agitation“ gegen seine CorpsMitGliedschaft gehen muss. Da die Studierenden-Initiative „Kritische Uni“ die einzige Gruppe ist, die in den letzten Jahren den „Extremismus der Mitte“

http://kritischeunihro.blogsport.de/2013/10/14/extremismus-der-mitte-rostocker-profs-und-der-rechte-rand/

an der Uni Rostock thematisiert hat, fragen wir uns: „Können wir Dozierende stürzen?“

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Kommentar zum Statement von Frau Mackentum zur BND-Connection

Angesichts der Berichterstattung in der Taz sah sich Frau Prof. Dr. Mackenthun, Mit-Initiatorin des „Dr. für Snowden“-PR-Gags offensichtlich zu einem Minimalmal-Statement genötigt. In einem Leserbrief vom 20.8.2014 stört sie sich vor allem an der Bezeichnung „PR-Gag“ für ihren PR-Gag. Daneben rechtfertigt sie vor allem langatmig die angestrebte Verleiung der Ehrendoktorwürde. Gegen Ende gibt die selbsternannte Kämpferin gegen Massenüberwachung und Geheimdienste dann aber doch noch eine maximal weichgespülte Stellungnahme zu den Kooperationen zwischen BND, Grawis und Uni Rostock ab.

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Nach taz-Artikel: Prof. Mackenthum schreibt LeserInnenbrief

Nach der taz-Berichterstattung über die Verbindungen der Uni Rostock zur Überwachungssoftware „Textrapic“ des BND nimmt Frau Prof. Dr. Mackenthun maximalmöglichst weichgespült Stellung zur Angelegenheit. Frau Mackenthun ist Mitglied im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät und MitunterzeichnerIn des Antrags, Edward Snowden die Ehrendoktorwürde zu verleihen. Erwartungsgemäß hat Frau Mackenthum wenig Verständnis dafür, dass ihr Snowden-PR-Gag als „PR-Gag“ bezeichnet wird. Außerdem weist sie die Forderung, sie solle sich angesichts der Snowden-Kampagne auch vor Ort in Rostock gegen Massenüberwachung engagieren, um nicht die politische Glaubwürdigkeit zu verlieren, von sich. Die Geisteswissenschaften seien kein Reperaturbetrieb.
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Wie eine studentische Petition von Rechts vereinnahmt wird

Zur Zeit sammeln Studierende des Historischen Institutes an der Uni Rostock online Unterschriften für die Weiterbeschäftigung eines Corps-Mitgliedes im Wissenschaftsbetrieb. Nun droht das studentische Engagement von rechts vereinnahmt zu werden.
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nnn berichtet zu Textrapic

Die Norddeutsche Neueste Nachrichten berichtete am Montag, den 18.8. zu Textrapic.

http://www.nnn.de/lokales/rostock/software-fuer-die-bundeswehr-id7431216.html

Interessant an dem Artikel ist, wie Stefan Pforte, der GRAWIS-Geschäftsführer, seine Kooperation mit der Bundeswehr klein redet, und dem parlamentarischen Staatsekretär im Bundesministeriums des Inneren unterstellt, die Unwahrheit zu sagen.

taz berichtet zur BND-Connection

Die taz berichtet in ihrer Wochenendausgabe zur BND-Connection der „Snowden-Universität“ Rostock. Besonders interessant an dem Artikel ist, dass Stefan Pforte, der Gründer von GRAWIS, einräumt, dass es mit der Uni Rostock gemeinsam gestellte Förderanträge gäbe.

Und von der Philosophischen Fakultät positioniert sich natürlich bisher niemand zu der delikaten Angelegenheit…

Mehr Infos:
http://www.taz.de/Uni-Rostock-und-Spaehsoftware/!144255/

Trotz Snowden: Uni Rostock kooperiert mit Bundeswehr und BND bei Internet-Überwachung

Im Frühjahr hatte Hans-Jürgen von Wensierski, Dekan der Philosophischen Fakultät der Uni Rostock und treibende Kraft hinter dem Ansinnen, dem Ex-Geheimdienstmitarbeiter und „Whistleblower“ Edward Snowden die Ehrendoktorwürde zu verleihen, in einem Zeitungs-Interview noch davon gesprochen, sich gegen Massenüberwachung auflehnen zu wollen: „Ich will die NSA wahrlich nicht mit der Stasi gleichsetzen, aber ich will meinen Teil dazu beitragen, mich gegen Massenüberwachung aufzulehnen.“ Würde der Dekan solche Sätze ernst meinen, hätte er jetzt eine gute Gelegenheit, für die er nicht einmal weit fahren müsste. Denn ausgerechnet die „Snowden-Universität“ Rostock ist an den aktuellen Internet-Überwachungsplänen der Bundeswehr und des als „Bundesnachrichtendienst“ (BND) verharmlosten Geheimdienst beteiligt.
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Ostseezeitung und Linkspartei berichten über VS-Überwachung

Anlässlich der bekannt gewordenen Überwachung der Rostocker Studierenden-Initiative „Kritische Uni“ berichtete die Ostseezeitung mit einem Artikel im Lokalteil. Und der linke Landtagsabgeordnete Dr. Hekmat Al-Sabty positionierte sich in einer Pressemitteilung.

Mehr Infos:

Artikel in der OZ (leider mit paywall):
http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Verfassungsschutz-Studenten-Gruppe-unter-Beobachtung

Pressemitteilung vom MdL Al Sabty:
http://www.linksfraktionmv.de/nc/presse/pressemeldungen/detail/zurueck/aktuelles-8/artikel/verfassungsschutz-soll-endlich-seiner-aufgabe-nachkommen-statt-studentenorganisationen-zu-bespitzel/

Offene E-Mail an die MitgliederInnen des Fakultätsrates der Philosophischen Fakultät der Uni Rostock.

Sehr geehrter Herr Wensierksi, Sehr geehrte Frau Mackenthun, Sehr geehrte Frau Prommer, sehr geehrte Damen und Herren,

falls der von Ihnen inszenierte Wirbel im die mögliche Ehrendoktorwürde für Edward Snowden nicht nur ein billiger PR-Gag sein sollte, und Sie es wider erwarten tatsächlich ernst meinen mit ihrem Engagement gegen Massenüberwachung, ist nun der Moment gekommen, Zweifeln an Ihren lauteren Absichten entgegen zu wirken.
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HRO: Inlandsgeheimdienst beobachtet kritische Studierenden-Initiative

Laut dem aktuellen „Verfassungsschutzbericht 2013“ beobachtet der mecklenburgische Inlandsgeheimdienst die an der Rostocker Universität wirkende Studierendeninitiative „Kritische Uni“. In den Fokus der Schlapphüte gerieten die Studierenden, weil sie mit Flugblättern auf die Verbindungen von Dozierenden am Historischen Institut (HI) ins rechte Lager aufmerksam machten. „Da sieht man, was es für das politische Engagement von Studierenden bedeutet, wenn eine Universität es regelmäßig an kritischer Distanz zu Geheimdiensten, wie dem Verfassungsschutz, vermissen lässt“ sagte Frank_a Schmidt, SprecherIn der „Kritischen Uni“.
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