Archiv für Februar 2014

Anklage gegen Dr. Schweisfurth belegt Unterfinanzierung der Uni Rostock

Ein Fall von besonders kreativer Drittmittelbeschaffung am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Uni Rostock beschäftigt gerade die Staatsanwaltschaft, die Landespolitik und den NDR. Ausgerechnet Dr. Tilmann Schweisfurth, der auch der Präsident des Landesrechnungshofes in Schwerin ist, wird Untreue und Betrug vorgeworfen. Neben „Unklarheiten“ bei Hotelübernachtungen nach Gastvorträgen bei Tagungen und Familienfahrten im Dienstwagen soll Schweisfurth seine sechs Landesmitarbeiter zum Klausuren korrigieren abkommandiert haben. Dabei sollen Arbeitsstunden im Gegenwert von 14.000 Euro zusammen gekommen sein. Der Landesrechnungshof, wo Schweisfurth der Boss ist, behauptet, Öffentlichkeitsarbeit sei auch Aufgabe des Landesrechnungshofes. Und deshalb sei es absolut in Ordnung, wenn Landesrechnungshofs-MitarbeiterInnen in ihrer Arbeitszeit Klausuren der Uni Rostock durchsähen. Der Generalstaatsanwalt Trost hingegen sagte dem NDR: „Schweisfurth hat sie nur eingesetzt, um seine Chancen auf eine Honorarprofessur zu erhöhen“.
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Leserinnenbrief: Zeitzeugin-Dokument aus einem Mrotzek-Seminar

Wir haben einen Leserinnenbrief erhalten, in dem eine Studierende ihr Seminar bei Dr. Mrotzek resümiert. Dabei wird sowohl die Wirkung der Inhalte, als der spezifisch soziokulturelle Beat, den ein Seminar bei einem sexistischen chauvinistischen reaktionären Dozenten auf verständliche Art dargestellt. Darüber hinaus kritisiert der Brief unsere „Verteufelung“ von institutionaliserten Politikformen. Wir fanden den Text sehr interessant und kommen deshalb der Bitte um anonyme Veröffentlichung gerne nach.
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Uni Rostock verstößt mal wieder gegen die Zivilklausel

Die Uni Rostock hat sich in ihrer Grundordnung mit einer sogenannten Zivilklausel darauf verzichtet, keine militärischen Forschungsprojekte durchzuführen. Einem NDR-Bericht zufolge verstieß die Universität Rostock in den Jahren 2011-2013 gegen ihre eigene Zivilklausel. An der Fakultät für Maschinentechnik und Schiffsbau sei in diesen Jahren ein Forschungsprojekt zum Aufspüren von Seeminen vom deutschen Militär mit 330.000 Euro unterstützt worden. Laut dem damaligen Pressesprecher der Uni, Ulrich Ben Vetter, sei das kein Problem für die Zivilklausel, da das Projekt ein „humanitäres Vorhaben“ sei.
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Aktionsauswertung „Extremismus der Mitte“ Teil 2

Im Wintersemester 2013/14 thematisierte in Rostock eine Gruppe namens „Kritische Uni“ öffentlich, dass es an der Uni mehrere Dozierende mit Verbindungen zu rechten Netzwerken und Ideologien gibt. Als Mittel ihrer Wahl nutzen die Studierenden dafür Flugblätter und einen Blog (Link zum Flugblatt mit den Vorwürfen). Die Aktion sorgte für ziemlichen Wirbel in der Stadt. Deshalb möchten wir in drei Teilen die Aktion öffentlich auswerten. Bereits erschienen ist eine chronologische Darstellung der Aktion und der Reaktion in und außerhalb der Universität Rostock. In der Chronologie wurde versucht, das Geschehen darzustellen, zu analysieren und vorsichtig zu interpretieren. Nun wagen wir auch ein die Aktion kritisch beleuchtendes Resümee.
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Pressemitteilung zum Offenen Brief an Ulrich Vetter

„Wir begrüßen ihre Strafanzeige ausdrücklich“
HRO: Studierenden-Initiative „Kritische Uni“ schreibt nach Strafanzeige Offenen Brief an Uni-Pressesprecher Ulrich Vetter

Nachdem im Oktober die Studierenden-Initiative „Kritische Uni“ zum Start des Wintersemesters mit Flugblättern auf Verbindungen Rostocker Dozierender zum rechten Rand des politischen Spektrums hingewiesen hatte, erstattete der ebenfalls u.a. wegen seiner Rolle in der Rostocker Presselandschaft zur Zeit des Pogroms von Lichtenhagen kritisierte Pressesprecher der Uni Rostock, Ulrich Ben Vetter, gegen die UrheberInnen Strafanzeige wegen des Straftatbestandes der „Verleumdung“. In einem Offenen Brief teilen die kriminalisierten Studierenden dem „Extremisten der Mitte“ nun mit, dass sie „diesen Schritt begrüßen“.
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Die Flugblattaktion “Extremismus der Mitte” an der Uni Rostock Kritischer Rückblick und Versuch einer Auswertung

Im Wintersemester 2013/14 thematisierte in Rostock eine Gruppe namens „Kritische Uni“ öffentlich, dass es an der Uni mehrere Dozierende mit Verbindungen zu rechten Netzwerken und Ideologien gibt. Als Mittel ihrer Wahl nutzen die Studierenden dafür Flugblätter und einen Blog (Link zum Flugblatt mit den Vorwürfen ). Die Aktion sorgte für ziemlichen Wirbel in der Stadt. Deshalb möchten wir in drei Teilen die Aktion öffentlich auswerten. Im Folgenden soll versucht werden, das Geschehen darzustellen, zu analysieren und vorsichtig zu interpretieren. Daraufhin wagen wir auch ein die Aktion kritisch beleuchtendes Resümee. Zuletzt folgt eine Darstellung der häufigsten Erwiderungen auf den Flyer und einige Erklärungen dazu.
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Offener Brief an Ulrich Vetter, Presseprecher der Uni Rostock

Sehr geehrter Herr Vetter,
aus der aktuellen Ausgabe des Heulers haben wir erfahren, dass Sie höchstpersönlich aufgrund der über Sie in unserem Flugblatt „Extremismus aus der Mitte. Rostocker Profs und der rechte Rand“ getätigten Aussagen Strafanzeige wegen „Verleumdung“ erstattet haben. Deshalb möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir diesen Schritt ausdrücklich begrüßen.
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Kommentar zur Asta-Veranstaltung „Rechte Intellektuelle und die neue Rechte“

Am 22.1.2014 veranstaltete der Asta der Uni Rostock eine Veranstaltung unter dem Motto: „Die neue Rechte“. Als Referent eingeladen war Hel­mut Kel­ler­shohn (Du­is­bur­ger In­sti­tut für Sprach-​ und So­zi­al­for­schung). Da die Hochschulgruppe SDS schon eine relativ gute Darstellung des Abends verfasst hat , sei es hier bei einem Kommentar belassen.
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KKK6: Herr Gallus

Mit einer mehrteiligen Artikelserie wollen unsere Aktion „Extremismus der Mitte“ öffentlich auswerten. Im sechsten Teil von „Kritische Kritik-Kritik“ gehen wir auf einige Fragen zum Wirken des Herrn Dr. Gallus ein.
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